Friedrich-Ebert-Brücke, Duisburg

Die 1954 gebaute Zügelgurtbrücke wurde von der Brückenklasse (BKL) 60 auf die BKL 60/30 verstärkt. Hierzu wurden die Hauptträger durch zusätzliche Beulsteifen und die Querträger über zusätzliche Rahmenecken verstärkt.

Die Untergurte der Hauptträger wurden im Bereich der Pylone mit bis zu
120 mm dicken Lamellenpaketen verstärkt. Weiterhin wurden die Betonplatten der Geh- und Radwege durch eine orthotrope Stahlplatte ersetzt.

Um die beschriebenen Arbeiten ohne große Verkehrsbeschränkungen durchführen zu können, wurden am Anfang der Baumaßnahme neue Fahrschienen eingebaut. So konnten die Arbeiten überwiegend von zwei unter der Brücke befindlichen Arbeitswagen ausgeführt werden.